Der TSV Sensbachtal gratuliert Rebekka Michel zu ihrer erfolgreich absolvierten Ausbildung zur Übungsleiterin (DOSB-C-Lizenz) im Breitensport mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Abteilungsleiterin Franziska Johe überbrachte der frisch gebackenen Übungsleiterin im Rahmen der letzten Übungsleiter-Sitzung die herzlichsten Glückwünsche und würdigte ihre Leistung mit einem Präsent. Die Abteilung Leichtathletik und Turnen ist stolz, Rebekka in ihrem Übungsleiter-Team zu haben und freut sich auch künftig auf eine gute Zusammenarbeit. In der Folge hat Rebekka einen Bericht über ihre Ausbildung ausgearbeitet. Wer ebenfalls Interesse hat und Teil eines engagierten Übungsleiter-Teams beim TSV Sensbachtal werden möchte, darf sich gerne bei Abteilungsleiterin Franziska Johe melden.

Meine Ausbildung zur Übungsleiterin in Frankfurt a.M.
Mein Name ist Rebekka Michel und ich bin 20 Jahre jung. In meinem Heimatverein, dem TSV 1963 Sensbachtal e.V., war ich im Alter von fünf bis zwölf Jahren Geräteturnerin und habe meinen Verein auf Gauturnfesten des Turngau Odenwald e.V. erfolgreich vertreten. Die Freude an Bewegung und mein immer weiter wachsender Ehrgeiz für neue sportliche Ziele konnte ich trotz der Corona-Pandemie, in der das Vereinsleben sehr eingeschränkt wurde, sowie der umfänglichen Sanierung unserer Sporthalle in Unter-Sensbach aufrechterhalten. Diese führte dazu, dass ich im Jahr 2023 gemeinsam mit einer langjährigen Turnpartnerin eine neue Kinderturngruppe mit einem vielseitigen Angebot eröffnet habe. Dank unserer mehrjährigen Erfahrung als Turnerinnen und unseres Engagements in der Kinder- und Jugendarbeit sind wir mit diesem Sportangebot im Sensbachtal und darüber hinaus durchgestartet. Neben meiner hohen Lernbereitschaft hat mich auch die steigende Nachfrage für unsere Turnstunde dazu bewegt, mich ausführlicher mit dem Breitensport auseinanderzusetzen. Also habe ich im Januar 2026 meine Ausbildung zur Übungsleiterin (DOSB-C-Lizenz) im Breitensport mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche bei der Sportjugend Hessen in Frankfurt am Main angetreten. Die gesamte Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Monaten und gliedert sich in der Regel in sieben Pflichtabschnitte, die beim Landessportbund Hessen e.V. in Frankfurt-Süd in Präsenz von Freitagabend bis Sonntagmittag wahrgenommen werden. Die Bildungsstätte des Landessportbundes ist sowohl mit dem Auto als auch mit der Bahn gut erreichbar. Im Rahmen der Abschnitte werden verschiedene Module, darunter Aufsichtspflicht, Kindeswohl, Sportbiologie und Trainingslehre, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie umfassend bearbeitet. Vereinzelt gibt es auch Online-Module. Das Ausbilder-Team der Sportjugend Hessen zeichnet sich durch ein kompetentes, engagiertes und sympathisches Auftreten auf Augenhöhe aus und ist stets offen für Feedback und Anregungen, sodass es auch entsprechend Möglichkeiten gibt, sich unter den Kursteilnehmern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen – denn das gemeinsame Interesse am Vereinssport verbindet, unabhängig vom Alter und Sportart. Das Prüfungsgespräch absolvieren die Teilnehmer schließlich im Juni, also rund ein halbes Jahr nach Ausbildungsbeginn. Dafür bilden die Teilnehmer im Voraus eigenständig Gruppen, in denen sie dann die mündliche Prüfung vor dem Ausbilder-Team absolvieren. Einige Leser mag der Begriff „Prüfung“ im ersten Moment überfordern oder vielleicht sogar abschrecken, doch ich kann euch aus persönlicher Erfahrung versichern, dass euch die Ausbilder effektiv auf die Prüfung vorbereiten und diese daher durchaus realisierbar ist – vor allem, weil ihr euch innerhalb der Gruppe gegenseitig unterstützen dürft. Am Ende der Ausbildung ist man nicht nur um eine Lizenz reicher, sondern ebenso um viele tolle Bekanntschaften und neue Erfahrungen.
Text: Rebekka Michel